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Der Aufschlag

Ball fallen lassen, nach dem Aufsprung von unten schlagen — Treffpunkt auf oder unter Hüfthöhe.

Der Aufschlag ist die einzige Situation im Padel, in der es eine feste Bewegungsvorgabe gibt. Wer sie kennt, spart sich die meisten Diskussionen.

So geht er: Du stellst Dich hinter die Aufschlaglinie, lässt den Ball fallen und schlägst ihn nach dem Aufsprung von unten. Der Treffpunkt muss auf oder unterhalb Deiner Hüfthöhe liegen. Gespielt wird diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld. Du hast zwei Versuche, genau wie beim Tennis.

Beim Schlag stehst Du mit beiden Füßen hinter der Aufschlaglinie. Berühren darfst Du sie nicht, auch die gedachte Verlängerung der Mittellinie nicht — und mindestens ein Fuß bleibt am Boden. So steht es in der deutschen Regelfassung, nach der im Württembergischen Tennis-Bund gespielt wird.

Der Ball darf die Aufschlaglinie erst nach dem Schlag überqueren. Neu seit 2026: Du lässt ihn hinter der Linie aufspringen und triffst ihn auch dort. Wandert er vorher über die Aufschlaglinie oder über die gedachte Mittellinie, ist es ein Fehler.

Nach dem Aufsprung im Aufschlagfeld darf der Ball die Glaswand berühren — der Aufschlag bleibt gültig, und der Rückschläger spielt ihn von dort weiter. Berührt er dagegen das Metallgitter, ist es ein Fehler.

Die Aufschlagreihenfolge wechselt von Spiel zu Spiel zwischen den Teams. Innerhalb eines Satzes behaltet Ihr im Team Eure Reihenfolge bei: Erst schlägt einer von Euch auf, im übernächsten Aufschlagspiel der andere.

Die zwei häufigsten Fehler bei Einsteigern: zu hoch treffen — die Hüfthöhe ist niedriger, als sie sich anfühlt. Und den Ball nicht aufspringen lassen, sondern direkt aus der Hand schlagen wie beim Tennis-Volley. Beides kostet den Punkt.

Ein Tipp: Der Aufschlag ist im Padel kein Angriffsschlag. Spiel ihn ruhig und sicher, mit dem Ziel, danach ans Netz zu kommen. Wer hier Tempo sucht, macht Fehler und gewinnt nichts.

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