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Wand und Gitter: wann ist der Ball noch im Spiel?

Auf Deiner Seite darf der Ball nach dem Aufsprung an jede Wand — beim Gegner muss er erst auf dem Boden aufkommen.

Wenn es auf dem Platz eine Diskussion gibt, dann fast immer über diese Frage. Sie lässt sich auf einen Satz herunterbrechen: Entscheidend ist, ob der Ball vorher den Boden berührt hat.

Auf Deiner Seite — nach dem Bodenkontakt ist alles erlaubt. Springt der Ball zuerst auf Eurem Boden auf, darf er anschließend gegen die Glaswand oder das Metallgitter gehen. Der Ball ist weiter im Spiel, und Ihr könnt ihn von der Wand aus zurückspielen. Euer Rückschlag muss dann direkt über das Netz.

Auf der gegnerischen Seite — erst der Boden, dann die Wand. Dein Schlag muss im gegnerischen Feld zuerst auf dem Boden aufspringen. Fliegt der Ball direkt gegen die Wand oder das Gitter der Gegner, ohne vorher den Boden zu berühren, ist es Dein Fehler und der Punkt geht an sie.

Über die Umzäunung ist aus. Verlässt der Ball die Anlage nach oben, ist der Punkt vorbei.

Der Anfängerfehler Nummer eins ist, zu früh zuzuschlagen. Wenn ein Ball auf Euch zukommt und hinter Euch die Wand ist: nicht hetzen. Lass ihn aufspringen, lass ihn an die Wand gehen, geh einen Schritt zurück und nimm ihn von dort. Die Wand ist kein Hindernis, sondern verschafft Dir Zeit. Genau das unterscheidet Padel vom Tennis.

Merksatz für den Platz: Bei Dir hilft die Wand, beim Gegner muss der Boden zuerst.

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