Padel Community

Die ersten Schläge

Kurz ausholen, ruhig bleiben, die Wand ist Dein Freund.

Padel ist die Rückschlagsportart mit dem schnellsten Einstieg — nach zwanzig Minuten hat fast jeder die ersten Ballwechsel. Drei Dinge helfen sofort.

Der Griff. Nimm den Schläger wie einen Hammer. Dieser sogenannte Hammergriff funktioniert für Vorhand, Rückhand und Volley gleichermaßen — Du musst im Spiel nicht umgreifen. Das ist einer der Gründe, warum Padel so schnell Spaß macht.

Die Ausholbewegung. Hol deutlich kürzer aus, als Du es vom Tennis kennst. Der Schläger ist kürzer, das Feld ist kleiner, und die Wände geben dem Ball ohnehin Tempo zurück. Eine große Ausholbewegung führt fast immer dazu, dass Du zu spät kommst. Denk an „schieben" statt „schlagen".

Die Wand. Der Reflex sagt: Ball kommt, ich schlage. Im Padel ist der Reflex oft falsch. Wenn hinter Dir Platz ist, lass den Ball an die Wand gehen, geh mit ihm mit und nimm ihn erst danach. Du bekommst dadurch einen ruhigeren Ball und mehr Zeit. Das ist der eine Punkt, an dem sich Padel-Anfänger von Padel-Spielern unterscheiden.

Und der wichtigste Schlag für den Anfang: der Lob. Hoch, tief ins gegnerische Feld, ohne Tempo. Er sieht unspektakulär aus und gewinnt Dir mehr Punkte als alles andere.

Was danach kommt. Sobald diese Grundlagen sitzen, kommt die Bandeja — der Schlag über Schulterhöhe, mit dem man die Netzposition hält, ohne den Ball zu verlieren. Sie ist der eigentliche Padel-Schlag und der Punkt, an dem Anleitung mehr bringt als Ausprobieren.

Der schnellste Weg dahin: eine Stunde mit Heiko. In sechzig Minuten mit Anleitung lernst Du mehr als in fünf Spielen allein — und Du gewöhnst Dir die Fehler gar nicht erst an, die man später mühsam wieder loswird. Einzel- und Gruppentraining sind möglich, auch für Nicht-Mitglieder.

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